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Helmut Baierl ArtikelHelmut Johannes Baierl (* 23.12 1926 in Rumburg/Böhmen) ist ein deutscher Schriftsteller und war Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR.
Baierl war nach der Aussiedlung aus Böhmen Landarbeiter. Von 1949 bis 1951 studierte er Slawistik an der Universität Halle (Saale) und war danach Russischdozent in der Erwachsenenqualifizierung. 1955 bis 1957 studierte er am Institut für Literatur "Johannes R. Becher", war bis 1959 Cheflektor des Hofmeisterverlages Leipzig und bis 1967 Autor und Dramaturg am Berliner Ensemble.
Baierl war 1945 bis 1947 Mitglied der LDP, danach bis 1989 der SED. 1961 bis 1967 war er Parteisekretär des Berliner Ensembles, dann bis 1968 Kandidat und bis 1989 Mitglied des SED-Bezirksleitung Berlin .
Seit 1967 ist Baierl freischaffender Schriftsteller . Er war 1970 bis 1974 Sekretär der Sektion Dichtkunst und bis 1990 Vizepräsident der Akademie der Künste. Seit 1968 war er als inoffizieller Mitarbeiter (IM) des MfS erfasst.
Baierl wurde 1961 und 1970 mit dem Nationalpreis der DDR, 1976 und 1985 mit dem Vaterländischen Verdienstorden und 1985 mit der Johannes-R.-Becher-Medaille ausgezeichnet.
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- "Gladiolen, ein Tintenfass und eine bunte Kuh", 1953
- "Ein Wegweiser", 1953
- "Die Feststellung", 1958
- "Frau Flinz", 1961
- "Die Feststellung", 1961
- "Der rote Veit", 1962
- "Fünf Geschichten vom Dreizehnten", 1963
- H. Baierl, M. Wekwerth "Frau Flinz", 1965
- "Johanna von Döbeln", 1969
- "Der lange Weg zu Lenin", 1970
- "Die Köpfe oder das noch kleinere Organon", 1974
- "Gereimte Reden" (Agitationslyrik), 1976
- "Leo und Rosa", 1982
- "Das zweite Leben des F.G.W.Platow", 1983
- "Die Lachtaube", 1984
- "Polly erzählt. Jugenderinnerungen eines Großstadthundes.", 1986, ISBN 3-76843-604-7
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